Rückblick 2012

Höhen und Tiefen - Das Jahr 2012 mit dem Duke

Nach einem langen Jahr Motorsportpause für unseren Duke ging es in 2012 endlich wieder rund. Und die große Frage war: Konnten wir an die zwei erfolgreichen Jahre 2009 und 2010 anknüpfen?!

Am Ende sprang wie in 2010 ein super 2. Platz in der Klasse und ein 4. Platz in der Periode heraus. Aber bis dahin war es ein schwerer Weg. Die Saison war ein Auf und Ab. Angefangen mit einem guten Einstand und ohne technische Probleme in Hockenheim beim Preis der Stadt Stuttgart und einem super Lauf im Rahmen der 24h auf dem Nürburgring mit einem 5. Platz in der stark besetzten Klasse 7, kam der erste Tiefpunkt beim Eifelrennen.

Ein Kipphebelwellenbruch nach etwa der Hälfte des Rennens zwang uns zu unserem ersten technisch bedingten Ausfall und ersten Punktverlusten. Nach der Reparatur suchte uns beim Rennen im belgischen Spa wieder der Fehlerteufel auf und ließ diesmal eine Rückholfeder im Vergaser brechen. Unter erschwerten Bedingungen und mit viel Zeitverlust konnten wir das Ziel aber erreichen.

Auch mit dem zwischenzeitlich verbauten Ersatzgetriebe hatten wir sehr zu kämpfen, da eine Synchronisation quasi nicht stattfand. Dies machte sich insbesondere beim Lauf in Zolder auf dem kleinen Kurs sehr bemerkbar. In der brütenden Hitze bei Temperaturen um 35 Grad Celsius kamen wir aber trotzdem gut ins Ziel.

Das Rennen in Assen musste aufgrund von Terminüberschneidungen leider ausgesetzt werden, was zu einem weiteren Streichresultat führte. Doch beim Endspurt mit dem Saisonfinale und der Westfalentrophy auf dem Nürburgring sollte nochmal vollster Einsatz gezeigt werden.

Unter widrigen Umständen mit Nebel, Regen und Dunkelheit ging es für uns beim Saisonfinale auf der Grand Prix Strecke richtig gut in den Herbst der Saison. Am Ende stand ein 2. Platz in der Klasse und jede Menge Respekt der Konkurrenz vor unseren schnellen Runden bei diesen äußeren Umständen.

Die Westfalentrophy zum Schluss der Saison war bezeichnend für den Rest des Jahres. Im Training gab das Differential auf. Doch das sollte uns noch nicht aus der Bahn werfen. Ein herbeigeschafftes Ersatzdifferential wurde kurzerhand zwischen Training und Rennen installiert. Zwar ging es so ohne Sperre ins Rennen, aber wir konnten zunächst gut unsere Position halten. Doch auch dann wieder ein Rückschlag. Die Zylinderkopfdichtung war hinüber und wir verloren Kompression sowie Wasser. Sicherheitshalber wurde der Wagen in der Box zwischengeparkt und nur für eine sichere letzte Runde und die Wertung nochmal herausgeschickt.

Trotz aller Problemchen, war es aber wieder eine schöne Saison und ein gutes Gefühl zurück zu sein im FHR Langstreckencup. Auf ein Neues in 2013!

Zurück