Duke of Abingdon - MG B - 1963

Duke of Abingdon
Duke of Abingdon

Die Daten im Überblick - Stand: Mai 2012

Marke/Typ: MG B

Fahrgestellnummer: GHN3L/7151

Baujahr: 1963 (Erstzulassung: 1964)

Motor: 1840 ccm, 4 Zylinder, ca. 135PS (by Mike Entwisle)

Vergaser: 1 Weber 45 DCOE 152

Getriebe: 4 Gänge (3 Gänge synchronisiert, close-ratio)

Achsübersetzungen: 3,9 (mit Sperre) und 4,3

Reifen: 4x Dunlop CR65 5.50 L 14 und 4x Avon CR 6 ZZ 185/70R14 jeweils auf Minator Minilite-Felgen

Sicherheit: Ausgeschäumter Aluminiumtank, Überrollkäfig von Safety Devices, Rennsitze "Pro 2000" von Sparco, 6-Punkt-Gurte, 2,4l Ecolife-AFFF Handfeuerlöscher von OMP, Stromunterbrecher außen und innen


Gewicht:
ca. 870kg

Geschichte:
Das Fahrzeug wurde am 26. Juli 2003 bei einem Kalifornien-Importeur (www.california-import.com) im belgischen Olen gekauft und wenige Tage später in einen Restaurationsbetrieb nach Deutschland transportiert. Dort wurde der MG zweieinhalb Jahre (Juli 2003 bis März 2006) komplett restauriert.

Der originale Motor mit drei Hauptlagern wurde ebenfalls restauriert. Doch bereits beim ersten Einsatz Ende des Jahres 2006 zeigte sich, dass dieser Motor nicht für die Belastungen von Langstreckenrennen geeignet war. Daraufhin wurde er erneut repariert und als Originalmotor auf Lager gelegt.

Unterdessen wurde im Sommer 2008 ein "neuer" 5-fach gelagerter Motor im MG Workshop von Mike Entwisle in England aufgebaut und sämtliche relevanten Aggregate des restaurierten Wagens nochmal auf Renntauglichkeit geprüft. Dabei wurden unter anderem Kraftsstoffsystem, Zündsystem, Bremsen, Fahrwerk, Überrollkäfig und Vergaser an die kommenden Belastungen angepasst.

Im Dezember 2008 wurde unserem Duke endlich das neue Herzstück in England eingebaut und nun sollte er für die ersten richtigen Renneinsätze endlich genügend Power und Ausdauer haben.

Bei seinem ersten richtigen Renneinsatz im Rahmen des Yokohama FHR Roschmann Cup 2009 konnte der Duke auf dem Hockenheimring prompt überzeugen und fuhr ohne Probleme ins Ziel. Über die gesamte Saison hinweg zeigte sich aber auch, dass noch einiges an Optimierung vor uns lag.

Ein größerer Tank, eine längere Achsübersetzung sowie ein Sperrdifferential wurden nach und nach eingebaut sowie das Getriebe mit neuen Close-Ratio-Zahnrädern überholt. Das Fahrwerk wurde an den Dämpfern verbessert und die Gurte durch 6-Punkt-Gurte ersetzt.

So stand bereits Ende 2009 ein konkurrentfähiges Fahrzeug auf den Rädern und die Saison im FHR Langstreckencup konnte überaus erfolgreich bestritten werden.